{"id":273,"date":"2013-11-05T08:03:58","date_gmt":"2013-11-05T06:03:58","guid":{"rendered":"http:\/\/arsnecopinata.de\/Wordpress\/?p=273"},"modified":"2013-11-25T08:50:44","modified_gmt":"2013-11-25T06:50:44","slug":"zeitvertreib-im-nirgendwo-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/arsnecopinata.de\/Wordpress\/zeitvertreib-im-nirgendwo-2\/","title":{"rendered":"Zeitvertreib im Nirgendwo"},"content":{"rendered":"<p>Was tut man so mitten im Nichts, k\u00f6nnte man sich fragen. Wie immer gilt: Spa\u00df ist, was man selbst draus macht \ud83d\ude09 Unser \u00fcblicher Tag hier beginnt kurz nach Sonnenaufgang mit Kaffee auf der zimmereigenen Terrasse. Ein Sittichschwarm sorgt f\u00fcr die &#8220;musikalische&#8221; Untermalung, zumindest veranstalten die Viecher ein riesiges Spektakel am Morgen. Mein Mann verschwindet dann auf seine Baustelle, ich habe Zeit f\u00fcrs Schreiben und Malen. Gegen Mittag zieht es mich dann f\u00fcr eine Weile an den Strand. Das Poolwasser ist ohnehin zu kalt temperiert, und was will man da, wenn zehn Meter weiter der Strand ist. Sich im salzigen Golfwasser treiben lassen ist Entspannung pur! Der anschlie\u00dfende Strandspaziergang ist ein absolutes Muss.<\/p>\n<div id=\"attachment_272\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/arsnecopinata.de\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/Strandgut.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-272\" class=\"size-thumbnail wp-image-272\" alt=\"erste Strandausbeute\" src=\"https:\/\/arsnecopinata.de\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/Strandgut-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-272\" class=\"wp-caption-text\">erste Strandausbeute<\/p><\/div>\n<p>Durch das vorgelagerte Riff wird jede Menge interessantes Strandgut angesp\u00fchlt. Muscheln, Schneckenh\u00e4user, Korallenteile, es gibt jede Menge zu bestaunen. Nach meiner ersten Ausbeute habe ich vorsichtshalber keine T\u00fcte mehr mitgenommen, sonst h\u00e4tten wir morgen vermutlich einen Koffer mehr auf dem Weg zur\u00fcck in die Stadt \ud83d\ude09 Auf jeden Fall haben wir jetzt schon einen ordentlichen Teil Dekorationsmaterial f\u00fcr unsere neue Wohnung.<\/p>\n<p>Hier im Hotel ist eher wenig los. Die meisten Bewohner sind zum Arbeiten hier wie mein Mann, dann hat man vielleicht eine Hand voll Urlauber. Die halten sich allerdings in Grenzen, es gibt wesentlich bessere Orte in den Emiraten, wo man Urlaub machen kann. Letztes Wochenende war das Hotel allerdings etwas voller. Eine Hand voll arabischer Familien hatte sich einquartiert, vornehmlich um die Kinder vom Personal hier im Pool bespa\u00dfen zu lassen und den Spielplatz zu belagern, der sich ungl\u00fccklicher Weise genau vor unserer R\u00e4umlichkeit befindet&#8230; Eine &#8220;Hand voll&#8221; klingt ja erst mal nicht so schlimm. Es waren eine Hand voll M\u00e4nner, mindestens drei Hand voll Frauen incl. Kinderm\u00e4dchen und eine unfa\u00dfbar gro\u00dfe Schar an Kindern. Laute aufgeweckte Kinder, die vor allem am Abend noch ein unheimliches Durchhalteverm\u00f6gen zeigten. Am Pool und auf dem Spielplatz war Party bis nach elf Uhr abends, die Eltern haben das Au\u00dfengel\u00e4nde noch bis nach Mitternacht unterhalten. Und dabei unsere s\u00fc\u00dfe Psycho-Kitty total verschreckt&#8230;<\/p>\n<p>Genau. UNSERE Psycho-Kitty. \u00c4hnlich wie in den St\u00e4dten gibt es hier eine Menge streunende Katzen. Nur im Gegensatz zu den absolut reudigen Zombikatzen aus Abu Dhabi sind diese hier regelrecht h\u00fcbsche Tiere. Zwar sehr d\u00fcnn, aber an sonsten wirken sie recht gesund. Abends, wenn Ruhe auf dem Au\u00dfengel\u00e4nde einkehrt und der ein oder andere auf den zimmereigenen Terrasse zu speisen gedenkt (wie wir es jeden Abend tun), kommen sie an und versuchen ihr Gl\u00fcck, etwas abzustauben. Da wir schon zu Beginn mit einer Vorratsladung Thunfischb\u00fcchsen angereist sind, war es auch kein Problem, etwas spendabel zu sein. Irgendwie hat es die wahrscheinlich gest\u00f6rteste Katze auf dem ganzen Gel\u00e4nde geschafft, sich uns auszusuchen. Man darf ihr nicht n\u00e4her als bis auf einen Meter kommen, dann faucht f\u00fcrchterlich, sitzt aber jeden Abend p\u00fcnktich zum Abendessen auf unserer Terrasse. An den ersten Abenden hat sie so lange kl\u00e4glich gemaunzt (sie hat einer \u00fcberraschend tiefe Stimme, fast wie eine verrauchte Whiskystimme &#8211; sehr sympathisch), bis sie etwas bekommen hat. Jetzt wartet sie einfach abends auf uns, da sie wei\u00df, sie bekommt ihre Portion auf jeden Fall. Mein Mann, der Liebling aller weiblichen Stubentieger, versucht allabendlich, ihr etwas n\u00e4her zu kommen. Sie faucht zwar nicht mehr, wenn er f\u00fcr ihren Geschmack zu nah aufr\u00fcckt, sorgt aber nach wie vor f\u00fcr mehr Abstand. Dass sie uns trotzdem irgendwie vetraut, zeigt der Umstand, dass sie letztens eine ihrer T\u00f6chter mit zum Essen gebracht hat. Und welche Besitzanspr\u00fcche sie erhebt, hat sie deutlich gemacht, als sie nur mit M\u00fche zugelassen hat, dass ein anderes Katzenjunges ebenfalls bei uns etwas bekam, nachdem unsere Psycho-Kitty satt war.<\/p>\n<p>Als die Araberfamilien da waren, hat sich unsere Kitty nicht blicken lassen. Keine der Katzen tat das, es war wohl zu laut. Den Abend darauf warteten wir ebenfalls erst vergeblich auf sie, was einer schwangeren Katzenmutti ihre Portion einbrachte. Wir haben uns schon ernsthaft Sorgen gemacht, dass unserer Abendgesellschafterin etwas zugesto\u00dfen sein k\u00f6nnte, da kam sie dann doch noch nach Mitternacht an. Und war v\u00f6llig durch den Wind. \u00c4ngstlich bei jedem kleinsten Gr\u00e4usch schlang sie ihren Fisch runter und verschwand darauf gleich wieder, ohne wie sonst noch etwas Zeit bei uns zu verbringen. Sch\u00e4tzungsweise ist sie ordentlich ge\u00e4rgert worden von den Arabkindern&#8230;<\/p>\n<p>Unser Zimmernachbar &#8211; ein Engl\u00e4nder, der beruflich f\u00fcr lange Zeit hier ist &#8211; hat bereits angek\u00fcndigt, unsere Psycho Mietze zu \u00fcbernehmen, wenn wir morgen wieder in die Zivilisation zur\u00fcck kehren. Auch wenn sie sich nicht streicheln l\u00e4\u00dft. Auf jeden Fall ist sie ein sehr treuer abendlicher Gast, der f\u00fcr eine Menge Kurzweil sorgen kann \ud83d\ude42 Ich glaube, sie ist so ziemlich das Einzige hier, was wir an Mirfa vermissen werden!<\/p>\n<p>Es wird wirklich Zeit,\u00a0wieder in die Stadt zur\u00fcck zu kehren, wenn wir uns schon um Streunerkatzen Sorgen machen&#8230;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/arsnecopinata.de\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/avatarK.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"avatarK\" src=\"https:\/\/arsnecopinata.de\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/avatarK-150x150.jpg\" width=\"90\" height=\"90\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was tut man so mitten im Nichts, k\u00f6nnte man sich fragen. Wie immer gilt: Spa\u00df ist, was man selbst draus macht \ud83d\ude09 Unser \u00fcblicher Tag hier beginnt kurz nach Sonnenaufgang mit Kaffee auf der zimmereigenen Terrasse. 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